Restaurierung einer geschnitzten Musikerfigur mit Laterne – Tradition bewahren, Technik erneuern
In unserem heutigen Lampenreparatur-Projekt durften wir ein ganz besonderes Erinnerungsstück in unserer Werkstatt begrüßen:
Eine liebevoll holzgeschnitzte Figur eines Musikers, der Mandoline spielt und sich an eine kleine Laterne lehnt.
Der Kunde brachte uns dieses Schmuckstück mit der Bitte, die Elektrik der Laterne auf Sicherheit zu überprüfen. Die Figur stammt aus dem Allgäu in Bayern und wurde vor über 60 Jahren vom Onkel des Kunden erworben. Entsprechend hoch ist der emotionale Wert dieses Kunstwerks – solche Stücke repariert man nicht nur technisch, sondern mit Respekt vor ihrer Geschichte.
Sicherheitsmängel bei der vorhandenen Elektrik
Bei unserer routinemäßigen Prüfung stellten wir fest, dass die elektrische Installation nicht fachgerecht ausgeführt war:
- Die Anschlussleitung mit Schnurschalter und Stecker war stark veraltet.
- In der Laterne war eine E14-Niedervolt-Fassung (12V) verbaut.
- Es wurde jedoch ein 230V-Leuchtmittel (ähnlich Backofen- oder Kühlschranklampe) eingesetzt.
Diese Kombination ist sicherheitstechnisch problematisch. Eine 12V-Fassung darf nicht mit 230V betrieben werden – Überlastung und Schäden wären vorprogrammiert.

Die Lösung: Sichere Niedervolt-Beleuchtung
Nach Entfernung der alten Elektrik entschieden wir uns für eine sichere und platzsparende Lösung:
- 12V-System
- elektronischer Transformator
- 10W Halogen-Leuchtmittel
- Universalfassung für G4 / GY6,35
- dekorative Hülse für eine stimmige Optik




Aufgrund der engen Platzverhältnisse in der Laterne war diese Lösung technisch die beste und sicherste Variante.
Die farbigen Gläser der Laterne, die der Kunde noch besitzt, werden das warme Licht später zusätzlich veredeln.
Nach erfolgreicher Installation konnten wir die Figur wieder in sicherem Zustand übergeben.
Die Mandoline – Klangvolle Begleiterin des geschnitzten Musikers
Im Mittelpunkt der Figur steht nicht nur die Laterne, sondern das Instrument des Musikers: die Mandoline.
Ein Instrument mit Tradition
Die Mandoline gehört zur Familie der Lauteninstrumente und entwickelte sich im 17. und 18. Jahrhundert vor allem in Italien. Mit ihrem birnenförmigen Korpus und dem hellen, klaren Klang wurde sie schnell zum beliebten Instrument für Volkslieder und Serenaden.
Gerade im Alpenraum war sie über Generationen hinweg fester Bestandteil der Hausmusik.
Typische Merkmale der Mandoline
- Vier Doppelsaiten (acht Saiten)
- Stimmung in Quinten (G–D–A–E)
- Gewölbter Resonanzkörper
- Charakteristisches Tremolo-Spiel
Ihr schimmernder Klang symbolisiert Geselligkeit, Romantik und musikalische Lebensfreude.
Mandoline als Motiv in der Holzschnitzkunst
In der alpenländischen Schnitztradition stehen Musikantenfiguren für eine idealisierte, romantische Welt. Die Kombination aus Mandolinenspieler und Laterne erzeugt eine besonders stimmungsvolle Szene – fast wie eine abendliche Serenade im Dorf.
Durch die neue Beleuchtung werden die fein gearbeiteten Details der Mandoline nun wieder sanft hervorgehoben.
Tradition trifft moderne Elektrotechnik
Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, wie sich:
- handwerkliche Holzkunst
- familiäre Erinnerungen
- und zeitgemäße Elektrotechnik
miteinander verbinden lassen.
Seit 1922 steht Radio Kölsch Hamburg für fachgerechte Lampenreparaturen mit Respekt vor Originalität und Geschichte.

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